Ausgangssituation

Initial haben sich vier im MINT-Bereich engagierte Schulen (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik), die VS Reitdorf, VS Radstadt, MMS Radstadt und das BORG Radstadt vernetzt, um die lokale Energieversorgung mit Fokus auf Windkraft aus verschiedensten Gesichtspunkten im Unterricht (z. B. Sachunterricht, Nawi-Labor, Mathe, Physik Bioinformatik, fächerübergreifend) zu erforschen und begreifbar zu machen und ihre Erkenntnisse nach außen zu tragen. Das Thema spricht sehr viele SchülerInnen der unterschiedlichsten Altersstufen an, und sie konnten bzw. können ihre Ideen dazu in Form eines Brainstormings bereits konzeptionieren. Die SchülerInnen haben durchwegs sehr positiv reagiert und freuen sich besonders auf den handlungsorientierten Aspekt des Projektes. Um das gesamte Spektrum der 5 bis 19-Jährigen gut abzudecken, wurden weitere außerschulische und unternehmerische Partner ins Boot geholt. Dadurch ergibt sich die einzigartige Möglichkeit, vier Schulen, regionale Betriebe, wie die Windsfeld GmbH und deren Partnerbetriebe (ExpertInnenvorträge) und auch außerschulische Partner wie das Jugendzentrum Radstadt (Workshops und Angebote der offenen Jugendarbeit), die Bibliothek Flachau (Angebote für jüngere Kinder) oder auch das Technische Ausbildungszentrum (TAZ) Mitterberghütten, (Workshopangebote Wind- und Solarkraft) und „Pongau entwickelt Potenziale“ (Lead-Partner) ins Projekt miteinzubeziehen. Dadurch werden sowohl Kinder und Jugendliche im schulischen, als auch im außerschulischen Bereich angesprochen. Unterstützende Partner sind die Stadtgemeinde Radstadt, die Gemeinde Flachau, die Jugend-Umwelt-Plattform (JUMP) und der Regionalverband Pongau.

Ziele

  • Grundverständnis für die Projektthematiken rund um das Thema Windenergie am Beispiel des geplanten Windparks Windsfeld erwerben, der in einer der Partnergemeinden entstehen soll
  • Erworbenes Wissen mit gleichaltrigen bzw. jüngeren MINT-Kolleginnen und Kollegen teilen und dabei voneinander und miteinander lernen (Peer-learning, Buddy-Kozept)
  • Projekterkenntnisse dokumentieren, präsentieren und publizieren
  • Klima/Natur/Energie-relevante Zusammenhänge bzw. Schnittstellen besser verstehen
  • Kritisches Auseinandersetzen mit Zukunftsfragen zum Thema Energie
  • Diskursfähigkeit vertiefen und Aufklärungsarbeit im sozialen Umfeld leisten
  • Gezieltes Fördern von Mädchen im MINT-Bereich durch Veranstaltungen, die von Mädchen/Frauen für Mädchen konzipiert werden -> Sichtbarmachen von Frauen, die in technischen Berufen arbeiten
  • Aufzeigen von beruflichen Möglichkeiten im Bereich der erneuerbaren Energien
  • Langfristige Motivation bei besonders engagierten Kindern und Jugendlichen durch die gesetzten Maßnahmen und gezielte Förderung durch Sonderworkshops und spezifische Ausbildungen
  • Durch die projektbegleitende Dokumentation mithilfe neuer Medien (Blog, Videodokumentation, Podcast, etc.), die ein zentraler Teil der Umsetzungsziele sind, können auch andere Schulen in der Region / in Österreich die Ergebnisse des Projektes ihren Schülern vermitteln.
  • Bewusstmachen des Nutzens und der Notwendigkeit des Ausbaus aller erneuerbaren Energieformen in der eigenen Region, um die EU-Klimaziele in Österreich zu erreichen -> Bewusstseinsbildungsprozess im Bezirk, gestartet durch die Kinder und Jugendlichen. Diese agieren dann als MultiplikatorInnen in ihren Familien und ihrem Umfeld.

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